1 (+ 51 Umweltwochen) im Jahr
Umweltschutz ist für mich nicht nur eine ökologische, sondern auch eine soziale Frage.
Gerade in einer Großstadt wie Berlin sind Parks, Grünanlagen und saubere Straßen mehr als nur schöne Orte. Sie sind Lebensqualität. Ganz besonders für die Menschen, die keinen eigenen Garten haben und nicht einfach ins Grüne fahren können.
Deshalb engagiere ich mich seit Jahren für Umwelt- und Naturschutz in unserem Kiez.
Im Rahmen der Umweltwoche haben wir in Tegel einen Umwelttag organisiert. Gemeinsam haben wir zunächst die Grünanlage an der Ecke Buddestraße/Waidmannsluster Damm neben der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage (OWA) Tegel von Müll befreit. Ein gepflegter öffentlicher Raum macht unseren Kiez lebenswerter und erhöht die Aufenthaltsqualität für alle.
Anschließend hatten wir die Gelegenheit die OWA Tegel zu besichtigen. Die Anlage wurde 1985 errichtet und leistet bis heute einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Tegeler Sees. In den 1980er Jahren kam es zu einem verstärkten Algenwachstum und der See drohte aufgrund der hohen Konzentration von Phosphorverbindungen umzukippen. Heute gehört der Tegeler See zu den saubersten Gewässern Berlins. Die OWA Tegel leistet hierfür einen zentralen Beitrag. Vielen Dank für die informative Führung!
Zum Abschluss haben wir – wie jedes Jahr – eine Baumscheibe in der Grußdorfstraße bepflanzt. Solche kleinen grünen Inseln verschönern nicht nur unsere Straßen, sondern bieten auch Lebensraum für Insekten und tragen zu einem besseren Stadtklima bei.
Für mich ist klar: Gute Umweltpolitik beginnt direkt vor der eigenen Haustür. Sie macht unsere Stadt lebenswerter, gerechter und widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels.




