Presseecho 25/26

rbb-Abendtalk vom 2.Dezember 2025

Sie kamen mit der Corona-Krise auch bei uns auf die Straßen: Fahrradkuriere in Berlin und Brandenburg, die in dicken Packtaschen bei Wind und Wetter Essen ausliefern. Bequem für uns, doch die meist aus Indien oder Pakistan stammenden jungen Fahrer fühlen sich ausgebeutet, rechtlos und ihren Arbeitgebern ausgeliefert.

Bericht vom 17.November 2025 über die fehlende Verkehrssicherheit am S-Bahnhof Tegel

Im Dunkeln zum Bahnhof Tegel – SPD fordert endlich Licht
Seit Jahren bleibt der Vorplatz des S‑Bahnhofs Tegel im Dunkeln. Alle Leuchten sind defekt, doch weder die Bahn noch Stromnetz Berlin fühlen sich zuständig.
Aus einer Anfrage des SPD‑Abgeordneten Sven Meyer geht hervor: Das Gelände ist privat und damit keiner öffentlichen Stelle zugeordnet. Trotzdem reagiert das CDU‑geführte Bezirksamt Reinickendorf bislang kaum – es sieht „keine Handlungsmöglichkeiten“.
Meyer nennt das „einen Treppenwitz“: „Ausgerechnet die CDU, die sonst über Sicherheit spricht, lässt hier die Fahrgäste im Dunkeln stehen. Wer abends zum Bahnhof Tegel will, muss sich auf Schaufenster verlassen – das ist ein Armutszeugnis für den Bezirk.“
Die SPD fordert das Bezirksamt auf, den Eigentümer endlich in die Pflicht zu nehmen und notfalls mit Senat und Bahn eine Lösung zu finden. „Reinickendorf darf sich nicht hinter Zuständigkeiten verstecken. Wenn es um Sicherheit geht, muss gehandelt werden – sofort“, so Meyer.

NMZ vom 1.November 2025 zur Situation der Musiklehrer:innen nach dem Herrenberg-Urteil

Kritik am Berliner Umgang mit Honorarkräften an Musikschulen
Bei einer Podiumsdiskussion des Berliner Musikschulbündnisses zum sogenannten „Herrenberg-Urteil“ wurde deutlich: Während viele deutsche Städte ihre Musikschullehrkräfte längst festangestellt haben, setzt Berlin weiterhin auf befristete Lösungen. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Musikschulpraxis kritisierten den langsamen Fortschritt in der Hauptstadt deutlich.
SPD-Arbeitsmarktexperte Sven Meyer betonte, dass angesichts der finanziellen Lage ein schrittweises Vorgehen derzeit realistisch sei. Gemeinsam mit der CDU plädiert er für ein Stufenmodell, das zunächst 200 zusätzliche Festanstellungen vorsieht – mit dem Ziel, den Anteil fester Stellen bis 2029 auf über 60 Prozent zu erhöhen. „Entscheidend ist, dass wir jetzt beginnen, statt weiter zu vertagen“, so Meyer.
Das „Herrenberg-Urteil“ des Bundessozialgerichts aus dem Jahr 2022 hatte bundesweit bestätigt, dass viele Honorarkräfte an Musikschulen faktisch abhängig beschäftigt sind – und daher Anspruch auf sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse haben.

Abendschau vom 1.Oktober 2025

Faire Bedingungen für vietnamesische Auszubildende in Berlin
Rund 16.000 junge Vietnamesinnen und Vietnamesen absolvieren derzeit eine Ausbildung in Deutschland – etwa 2.000 davon in Berlin. Viele kommen über private Vermittlungsagenturen aus Vietnam, die laut rbb24-Recherche bis zu 20.000 Euro für Vermittlung, Sprachkurs und Visa verlangen. Für viele Bewerberinnen und Bewerber bedeutet das hohe Schulden und Abhängigkeiten.

Bericht über unsere Teilnahme an der Aktion Noteingang gegen rassistische Übergriffe (25.April 2025)

Sich einsetzen – auch wenn’s unangenehm wird
Sven Meyer unterstützt „Aktion Noteingang“ als Zeichen für Zivilcourage
Seit drei Jahrzehnten bietet die Aktion Noteingang in Berlin und Brandenburg Schutzräume für Menschen, die von rechter oder diskriminierender Gewalt betroffen sind. Auch das Bürgerbüro des SPD‑Abgeordneten Sven Meyer in Tegel trägt nun das magentafarbene Noteingang‑Symbol – als sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung und für Solidarität.
„Die politische Lage und der Rechtsruck machen mir große Sorgen“, sagt Meyer. „Gerade jetzt müssen wir uns einsetzen – auch wenn es unangenehm wird.“ Für ihn ist Zivilcourage kein Zusatz zur Politik, sondern ihr Fundament: Hinschauen, handeln, Haltung zeigen.
Die von der Amadeu Antonio Stiftung koordinierte Kampagne schafft Anlaufstellen für Betroffene und sensibilisiert die Öffentlichkeit für Hassgewalt. Für Meyer ist die Teilnahme nicht nur ein symbolischer Akt: Sein Team bietet Raum für Gespräche, Unterstützung und gesellschaftlichen Austausch – vom Bürgerdialog bis zur thematischen Vernissage. „Demokratie bleibt nur lebendig, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen“, betont er.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit an der Charité-CFM (nd vom 13.3.2025)

SPD-Abgeordneter Sven Meyer stärkt Streikenden den Rücken

Beschäftigte der Charité-Tochter CFM haben sich in einem mehrtägigen Warnstreik für die Angleichung ihrer Löhne an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) eingesetzt. Viele von ihnen verdienen trotz gleicher Arbeit mehrere Hundert Euro weniger als direkt bei der Charité angestellte Kolleginnen und Kollegen.

Auch der Reinickendorfer SPD-Abgeordnete Sven Meyer unterstützte den Protest vor Ort und sprach sich klar für die Wiedereingliederung der CFM-Beschäftigten in die volle Tarifbindung aus. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der SPD-Fraktion macht er Druck auf den Senat, endlich die im Koalitionsvertrag zugesagte vollständige Gleichstellung umzusetzen.

Bericht vom 21.Februar 2025 über einen Farbanschlag auf unser Büro

Sachbeschädigung an Abgeordnetenbüros in Tegel
Sven Meyer bleibt trotz Angriff auf sein Büro entschlossen
Unbekannte haben die Büros von Sven Meyer (SPD) und dem Grünen‑Kreisverband Reinickendorf mit fremdenfeindlichen Parolen beschmiert. Die Taten geschahen zwischen Mittwochabend und Donnerstagvormittag; der polizeiliche Staatsschutz des LKA Berlin ermittelt.
Auf dem Fenster des Büros in der Grußdorfstraße entdeckte Meyers Team die Aufschrift „Migration stoppen“ in roter Farbe. Bereits in der Vergangenheit war das Büro Ziel ähnlicher Schmierereien.
„Ich lasse mich nicht einschüchtern und setze mich weiter für eine offene und tolerante Gesellschaft ein“, erklärt Meyer. „Gerade jetzt ist es wichtig, Haltung zu zeigen – gegen Hass und für ein respektvolles Miteinander.“